Mobiler Wärmetransport

Die effiziente Nutzung vorhandener Wärme bei der AVA wurde im Januar 2013 mit der Einführung des mobilen Wärmetransports um einen Baustein erweitert. In speziellen Containern wird die Wärme gespeichert und zum Abnehmer gefahren.

Mobile Wärme. Für Sie unterwegs.

Dort wird der Container an eine vorhandene Heizungsanlage angeschlossen und gibt seine Wärme innerhalb von ein bis zwei Tagen ab. Durch diesen Vorgang spart sich der Abnehmer nicht nur Primärenergie wie Öl, Gas, Pellets, etc., nein, er entlastet auch die Umwelt durch einen geringeren Ausstoß an CO2.

Was ist nun das Geheimnis dieser Container?

Als verantwortungsvolles Unternehmen verwenden wir als Wärmespeichermedium Natriumacetat, das absolut ungefährlich für Mensch und Natur ist. Dieses Salz hat die Eigenschaft, seinen Aggregatzustand bei 58,5°C von fest nach flüssig zu verändern.

Je nach Temperaturrichtung gibt es Wärme ab, bzw. nimmt Wärme auf. Dieses Prinzip wird auch bei den bekannten Wärmekissen verwendet, zu deren Startreaktion das Knicken eines Metallplättchens nötig ist.

Zum Beladen wird der Container an das AVA Heizkraftwerk angeschlossen. Warmes Wasser fließt durch den Container und bringt das Salz zum Schmelzen, so kann der Container rund 2.500 kWh Wärme speichern. Beim Abnehmer läuft der Prozess in umgekehrter Richtung ab: Kaltes Wasser durchströmt den Container, wird erwärmt und gibt die Wärmeenergie an die Heizanlage ab.

Seit Januar 2013 rollt der mobile Wärmetransport von der AVA zum Schulzentrum in Friedberg, das als erstes Objekt mit der mobilen Wärme versorgt wird.